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Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ)  

 

Öffnungszeiten       +41 (0)41 810 13 48

 

   03.09.2020  Wieder 11.28 Prozent 'Raser' auf der Seewernstrasse


Monat für Monat, Radarmessungen in der ‚Zone 30‘ in Unterseewen

p. Immer und immer wieder wiederholt sich das gleiche Bild – das Radarblitz-Bild von fehlbaren Automobilist/inn/en in Unterseewen. Etwas über einen Monat nach der letzten Radar-Tempomessung auf der Seewernstrasse tat dies die Kantonspolizei am 3. September wieder. Sie stellte ein mobiles Radar-Messgerät unmittelbar neben der Seewernstrasse auf. Gemessen wurde das Tempo der Verkehrsteilnehmer zwischen 8.50 und 10.10 Uhr, und zwar in Fahrrichtung Süden, gen Ingenbohl. In der gemessenen Zeit wurden 133 Durchfahrten kontrolliert, in die Blitz-Falle tappten exakt 15 Automobilist/inn/en, weil sie zu schnell als die erlaubten 30 km/h fuhren. Das macht einen Prozentsatz von 11,28 % aus – ein zu hoher Wert! Der schnellste Verkehrsteilnehmer wurde mit 47 km/h geblitzt.

Die aktuellste Tempomessung bestätigt die altbekannten Fakten: der Prozentanteil Raser ist in der Unterseebner ‚Zone 30‘ im Vergleich zu andern Strassenabschnitten mit ebenfalls ‚Tempo 30‘ viel zu hoch. Wird in einer Zone 30 generell regelmässig über 10 Prozent zu schnell gefahren, sind bauliche Nachrüstungs-Massnahmen nötig, wie es in einer Anordnung des Bundes heisst. Der Quartierverein Unterseewen&Seewernstrasse (QUS) reklamierte schon bei der seinerzeitigen Umsetzung der ‚Tempo 30‘-Zone, dass die angebrachte Signalisierung und die baulichen Massnahmen ungenügend seien und ihre Wirkungen nicht voll ausschöpfen können. Doch auf eine Nachrüstung, darauf dürften die Anwohner/innen entlang der Seewernstrasse noch viele Jahre warten…

Erneut über 10 Prozent Raser gemessen:
in Unterseewen halten sich noch lange nicht alle motorisierten
Verkehrsteilnehmer/innen an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.

 

Im ‘Bote’ vom 24. Juli 2020 wurde das Thema ‘Zone 30’ näher betrachtet.
Dies im Vorfeld der Einführung von ‘Tempo 30’ im Hauptort. Im engeren
Zentrum von Schwyz hat der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit der
Behörde ein neues Verkehrsregime eingeführt.

   03.09.2020  NEAT-Zufahrtstrecken fehlen


Der Ceneri-Basistunnel der SBB wird am 4. September 2020 seiner Bestimmung übergeben

p. Als Jahrhundertbauwerk angepriesen hatte das Stimmvolk vor über 30 Jahren einem Kredit zum Bau der NEAT (Neue Eisenbahn-Alpen-Transversale) zugestimmt. Die Idee dahinter: Güter sollen für die Querung der Schweiz mit der Bahn transportiert werden. Hierzu proklamierte Bundesbern den Bau einer Schnellbahn quer durch den Alpenraum. Die Herzstücke: der NEAT-Gotthardbasistunnel, der NEAT-Lötschbergtunnel (Westtangente) und der Ceneri-Basistunnel. Am 4. September 2020 wird der letzte der drei Tunnels seiner Bestimmung übergeben… Doch die Zufahrtsstrecken zu diesen Tunnels, die fehlen weitgehend! So wurde anfangs der 1990-er-Jahre über die Rigimassiv-Felderboden/tief-Axentunnel-Variante gestritten. Goldau sollte als NEAT-Drehscheibe eine wichtige Funktion erhalten. Doch dann wurden die ambitiösen (und die Dörfer schonenden) Pläne schubladisiert, aus Kostengründen auf deren Realisierung verzichtet. Heisst für den Talboden Schwyz: die Güterzüge rattern nach wie vor (und wohl noch über Jahrzehnte!) durch unsere Dörfer, der Personennahverkehr wird immer mehr von den Schienen gedrängt. Es werden Bahnersatz-Busse eingesetzt. Wer mit einem schnellen NEAT-Zug Richtung Süden fahren will, der muss erst nach Goldau ‘pilgern’. Dort darf auf die raschen Züge zugestiegen werden…

Als flankierende Massnahmen gegen allzu viel Bahnlärm liessen die SBB quer durch unsere Dörfer Lärmschutzwände bauen. Diese tristen Wände, deren Nutzen gerade in Seewen sehr in Frage gestellt wurden und werden, diese Wände zieren als Erinnerung an das Jahrhundertbauwerk unsere Landschaft. Wäre die NEAT - wie seinerzeit in der Abstimmungsbotschaft versprochen worden – heute realisiert, so wären die Lärmschutzwände nicht da, wo sie sind! Eben weil der Güterverkehr durch den Rigimassiv-Tunnel unsere Gegend durchqueren würde. Ein schönes Geschenk, das wir den nachfolgenden Generationen ‘gebaut’ haben…

 

Bildlegende: Der letzte der grossen NEAT-Tunnels wird am 4. September 2020
seiner Bestimmung übergeben, doch der Schwyzer Talkessel hat nichts davon,
die lauten Güterzüge donnern nach wie vor mitten durch unsere Dörfer.

 

Die Ur-Idee war die, dass der Güterverkehr mit der Bahn durch Tunnels quer
durch die Schweiz transportiert würde. Die bisherigen Trassees wären nur für
den Personenverkehr reserviert gewesen.

Gasthaus zum weissen Kreuz
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