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Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ)  

 

Öffnungszeiten       +41 (0)41 810 13 48

 

   30.04.2022  Kritik, weil Entscheidungsfindung ohne  Betroffene stattfand


Direktbetroffene sind alles andere als 'amused' über den Variantenentscheid der Regierung bezüglich Hochwasserschutzmassnahmen

p. Die präsentierten Vorschläge der Schwyzer Regierung, wie künftig gegen Hochwasser rund um den Lauerzersee und entlang der Seewern vorzugehen ist, kommt bei hochwasserbetroffenen Anrainern und auch Pendlern entlang der Gewässer schlecht an. Sie alle glauben nicht, dass mit 'Pflästerlipolitik' das Problem aus der Welt geschafft wird. Vielmehr vermissen sie zudem auch den Dialog mit der Behörde, die - nach ihrer Ansicht - über die Köpfe hinweg entschieden habe. Erste Reaktionen liessen nicht lange warten, wie der 'Bote der Urschweiz' in seiner Ausgabe vom 30. April 2022 zu verlauten wusste:

 

Impressionen vom Hochwasser 2005:

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Bildlegende Bild:
Einwohnerverein Seewen-Präsident und Anwohner/Kreuz-Gastwirt Peter Rickenbacher (links)
bekam von einer regierungsrätlichen Delegation Besuch mit dem Versprechen, dass jetzt
"rasch an die Hochwasserlösung herangegangen wird".

 

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Auch die IG (Interessengemeinschaft) Lauerzersee ist ganz und gar nicht 'amused' über der Minimalst-Hochwasserschutzpläne der Regierung. In einem Schreiben hielt sie ihre Sicht der Dinge fest, worüber der 'Bote der Urschweiz' am 12.5.2022 ausführlich berichtete:

   29.04.2022  Regierungsrat hat sich für neue Hochwasserschutz-Variante entschieden


Durch das lange Zuwarten wurden auf Bundesebene neue Gesetze und Verordnungen erlassen, die den Umweltschutz höher gewichten als noch vor 20 Jahren

p. Noch vor fünfeinhalb Jahren hat das Schwyzer Umweltdepartement in Lauerz an einer Infoveranstaltung alle möglichen Varianten aufgezeigt, wie dem Hochwasser um den Lauerzersee und entlang der Seewern künftig Einhalt geboten werden könnte. Im Variantenvergleich hoch obenaus schwang die Lösung 'Urmibergstollen lang', der landschafts- und Kulturraum schonend vom 'Barcarola' bis zur 'Reithalle 16ni' im Berg geführt würde. Doch damals fehlte als Entscheidungsgrundlage die verlangte Machbarkeitsstudie. Dafür mussten erst wieder Mittel beigebracht werden... Dann kam 'Corona' dazu. Das lange Zuwarten (über 25 Jahre!) zur Lösungsfindung war diesem Projekt nicht zuträglich, wie an einer weiteren Info-Veranstaltung des Departementes gestern Donnerstag (28.4.22) im 'Kaltbach'-Ausbildungszentrum festgestellt werden konnte. 'Bundesbern' hat in den vergangenen Jahren die Schraube zugunsten des Umweltschutzes weiter angezogen. Regierungsrat Sandro Patierno dazu: "Nur die gewählte Variante ist in unseren Augen machbar". Dem Schutz der Biodiversität werde heutzutage grössere Beachtung geschenkt als einer Seeregulierung zugunsten der Anwohner. Mit diesem Votum holte der Amtsvorsteher die Skeptiker aus der Reserve. Mehrere Betroffene äusserten sich kritisch zu den geplanten 'Pflästerlilösungen'. Kritisiert wurde oftmals das ewig lange Verfahren bis zur konkreten Problemanpackung und die Wirkung der gewählten Variante. Mit einer Teil-Verbreiterung der Seewern - unklar ist noch, wie das Nadelör im besiedelten Teil von Unterseewen gelöst werden soll - und gratis-Beratungen für Hochwasser-Betroffene erhofft sich die Schwyzer Regierung könne ein machbarer Weg begangen werden. Doch dafür braucht es noch mehr als eine Zustimmung an der Urne. Das letzte Wort ist somit noch nicht gesprochen.

 

Sogar Adrian Schertenleib, der Leiter Sektion Hochwasserschutz des BAfU, referierte an der Infoveranstaltung der Regierung.

 

...wenn...Betroffene an der Planung und Umsetzung beteiligen...

...lassen sich nicht gleichzeitig realisieren... Fazit: der Naturschutzgründe werden höher gewichtet als die Anliegen der Betroffenen.

 

Im 'Bote der Urschweiz' wurde am 29. April 2022 wie folgt über die Info-Veranstaltung und die geplanten Massnahmen berichtet:

 

Auch der Fernsehsender Tele1 berichtete wie folgt über die geplanten Hochwasserschutzmassnahmen der SZ Regierung:
https://www.tele1.ch/nachrichten/donnerstag-28-april-2022-ganze-sendung-146324095

Auch Pilatustoday vermeldete den Entscheid der Schwyzer Regierung in einem Beitrag am 28.4.2022:
https://www.pilatustoday.ch/zentralschweiz/schwyz/anwohner-am-lauerzersee-fuehlen-sich-von-regierung-im-stich-gelassen-146318236

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