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Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ)  

 

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   06.05.2020  Grundsätzliche Baubewilligung für Mammutprojekt am Axen erteilt


Der Zank um den Ausbau bzw. Neubau der Axenstrasse ist noch nicht ausgestanden, das Uvek fordert Nachbesserungen

p. Da freut sich der Baudirektor des Kantons Schwyz, Othmar Reichmuth! Sein Vorgänger, Lorenz Bösch, sicherlich auch. Das Bundesamt für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat dem federführenden Kanton Schwyz die grundsätzliche Baubewilligung für den Ausbau der Strassenverbindung (bzw. der Kapazitäten) am Axen entlang des Urnersees erteilt. Vorangegangen sind jahreslange Diskussionen um das ‘Wie kann die Verkehrsverbindung am Axen sicherer gemacht und Sikikon vom Durchgangsverkehr befreit werden?’. Parteien von link bis rechts stritten darüber, Private und Organisationen legten sich ebenfalls ins Zeug. Tatsache ist, dass die Befürworter des Mammutbauwerks, welches schlussendlich rund 1'200'000'000 (!!!) Franken kosten soll, sich über einen Etappensieg freuen können. Doch noch gibt es viele ungeklärte Fragen der Gegner, die den Baubeginn des umstrittenen Bauwerks für längere Zeit hinauszögern könnten…

Warum dieser Beitrag auf der ‘Seebner Dorfnews-Seite’? – Ganz einfach, weil der Strassenausbau am Axen unweigerlich Mehrverkehr durch den Talkessel Schwyz (vor allem Seewen) bringen wird… Viele Transitfahrer werden dann die kürzere ‘Nordachse Vierwaldstättersee’ der Seelisberger Tunnel-Variante vorziehen.

Beachten Sie auch die Dorfnews vom 27.5.2013!

(Quelle: ‘Bote der Urschweiz’, 5.5.2020)

Offenbar haben sich auch andere Menschen über den Nutzen einer neuen 'sicheren' Axenstrasse Gedanken gemacht, die gerade eben die grösste Gefahrenzone NICHT in einem Tunnel umgeht. So hat ein Mitarbeiter des 'Bote' nachgefragt und eine Antwort auf die knifflige Frage bekommen (letzter Satz):

 

Was man dazu sagen soll? - Besser nichts...

 

Im 'Bote der Urschweiz' vom 8. Mai 2020 wurden (erwartungsgemäss) Reaktionen auf den Bewilligungsentscheid abgedruckt. Vom Verhältnis 'Kosten/Nutzen' eines Verbindungsausbaus am Axen spricht niemand - ausser der Dorfhistoriker aus Seewen, dessen ursprüngliche Leserbriefversion (siehe oben) im 'Bote' 'zufälligerweise leicht angepasst' abgedruckt wurde:

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