19.10.2010

Welcher ‚Wetterschmöcker’ roch richtig?
Herbstversammlung des Meteorologischen Vereins Innerschwyz am Freitag in Schwyz

p. Der erste Schneefall überzuckerte am Wochenende die Schwyzer Berge – Zeit für einen meteorologischen Marschhalt. Diesen machen am kommenden Freitag, 22. Oktober 2010 die bekannten Innerschwyzer Meteorologen. Dann nämlich treffen sie sich mit dem Vorstand und den Mitgliedern des gleichnamigen Vereins zur jährlichen Herbstversammlung. Diese findet im grossen Saal des MythenForums mitten in Schwyz statt. Pünktlich um 20 Uhr wird Präsident Josef Bürgler (Illgau) die vielen hundert Anwesenden zur ordentlichen Versammlung begrüssen. Im Verlaufe des Abends wird das Geheimnis gelüftet, welcher der sechs Wetterpropheten das vergangene Frühling/Sommerhalbjahr wettertechnisch richtig voraussah. Schliesslich gilt es als grosse Ehre, den begehrten Wanderpreis die kommenden sechs Monate zuhause aufzubewahren… Im Anschluss an die Rangverkündigung und das ‚Siegertänzli’ werden von den sechs bzw. fünf Koriphäen die Wetterprognosen für das anstehende Halbjahr abgegeben. ‚Geissdaddy’Benny Wagner, der 18 Jahre als prägnante Figur der ‚Formation’ angehörte, wird aus dem Kreise der Wetterpropheten ausscheiden.
Sein Nachfolger wird zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt, Kandidaten seien bereits vorhanden, wusste Vereinspräsident Josef Bürgler auf Anfrage zu verlauten. Der Anlass der auch als ‚Muotathaler Wetterfrösche’ bekannten Wetterpropheten findet heuer erstmals ganz ohne ihren langjährigen ‚geistigen Beistand’, alt-Pfarrer Aloys von Euw, statt. Dieser verstarb vor ein paar Wochen.

Hinweis: Die Versammlung beginnt pünktlich um 20 Uhr, die Kapazitäten im MythenForum sind beschränkt auf 600 Sitzplätze. Der Vorstand empfiehlt ein frühzeitiges Erscheinen und die Bildung von Fahrgemeinschaften. Das Parkplatzangebot im Zentrum von Schwyz ist beschränkt.
Infos auch unter www.wetterschmoecker.ch


Im ‚Bote der Urschweiz’ vom 19.10.2010 machte Journalist Ernst Immoos bereits eine Vorschau auf die bevorstehende Herbstversammlung der Meteorologen.

 


Der erste Schnee über den beiden Mythen – ein Zeichen dafür, dass der Winter nicht mehr allzu fern liegt.